Hej Unverpackt.

Regionale Entscheidung Teil IV

Hej Unverpackt Laden. Im letzten Jahr begannen wir die Themenreihe "Regionale Entscheidung" und stellten Euch damit nachhaltige, regionale und bewusstere Möglichkeiten des Konsumverhaltens von Lebensmittel vor. Wir leben diesen nachhaltigeren Alltag, indem wir so oft es geht, diese bewussten Entscheidungen treffen z.B. auf dem Wochenmarkt, bei den Marktschwärmern oder im Hofladen einzukaufen. Uns geht es weniger darum, festzulegen, wie perfektes Konsumverhalten funktionieren sollte oder zu sagen, dass wir Vorbilder dafür seien. Wir möchte dazu anregen und ermutigen, nachhaltiger - im Speziellen in Kiel - einzukaufen und zu zeigen, wie gut das für uns funktioniert.

Wir freuen und erhoffen uns ebenso Austausch und weitere Anregungen von unseren Lesern, denn im Bereich des bewussteren und nachhaltigeren Lebens gibt es so viel Potential und Kapazität und so viel, was man selbst immer verbessern und dazulernen kann. 

Eine weitere nachhaltige Entscheidung am Tag ist ein weiterer Schritt in eine gute Richtung.

 

Was brachte uns denn nach einem Jahr dazu, einen nächsten Beitrag zu unserer Reihe zu schreiben? 

Ein Gespräch.

Ich arbeite auf dem Wochenmarkt und viele Kunden bringen ein Glas-, Tuppergefäß oder Jutebeutel mit, um Plastik zu vermeiden. Es wird immer mehr. Letztens stand eine Kundin zwischen zwei Personen in der Schlange, die diese Gefäße mitbrachten und beklagte sich darüber, dass Medien ihr ein schlechtes Gewissen einreden würden, dass so viel Plastik umweltschädlich sein und Reduzierung/Vermeidung dessen dringend ratsam wäre. Doch sie wäre nicht in der Lage, darauf zu verzichten, denn wenn sie z.B. Mandeln für einen Kuchen benötige, kämen diese doch immer in einer Plastikverpackung daher. Alle beteiligten Personen widersprachen vehement und berichteten, wie gut sie Plastik in ihrem Alltag vermeiden können und wenn ein Wille da ist und keine Ausreden, ließe es sich problemlos in den Einkauf integrieren. 

Für das Beispiel mit dem Problem der eingepackten Mandel konnte ich sehr schnell eine Lösung anbieten: der Kieler Unverpackt Laden: lose, nachhaltig, gut.

 

Der "zero waste" Laden funktioniert genau nach diesem Prinzip: Behälter - Befüllen - Bezahlen. Ganz ohne Verpackungsmüll, denn jeder darf seine eigenen Behälter mitbringen (oder vor Ort kaufen), ob Tupperdose, Glasgefäß oder Jutesäckchen- erlaubt ist, was verpackt.

Abwiegen und los geht es mit dem Befüllen. 

Es gibt alles, was das Herz begehrt. Von Müslizutaten, Nudeln, Reis, Tee, Süßigkeiten, Nüssen, Trockenfrüchten, Ölen zu Obst und Gemüse und auch Kosmetikartikel ohne Verpackung. Ebenso findet ihr einen Kühlschrank mit Milchprodukten vor Ort. 

Gemütlich wird es auch durch die entspannte Sitzecke, wo wir fein eine Brause oder einen Kaffee trinken können. Dieses Konzept finden wir klasse: Einkauf und Cafe in einem Laden vereint. Der Unverpackt Laden in Kiel gibt Dir eine tolle Einkaufsatmosphäre und alle Mitarbeiter sind so freundlich und herzlich, es wird zu einem richtig persönlichen Einkaufen.

Das Konzept überzeugt. Deshalb ist das eine weitere große HEJHYGGE Empfehlung für verpackungsfreies Einkaufen. Schaut mal vorbei, entdeckt etwas Neues oder geht mal wieder hin, wenn ihr es schon kennt - es wird sich lohnen. 

In fast jeder Stadt gibt es diese "Unverpackt" Läden, einfach googlen und los gehts.  

 

Wir hoffen, dass wir Euch mit der Reihe "Regionale Entscheidung" inspirieren können. [alle weiteren Beiträge der Reihe findet ihr unter LIVSSTIL - scrollt mal ein wenig nach unten]

Alles Liebe

Cara und Lea.

 

 

Adresse Unverpackt Laden:
am Exerzierplatz, Adelheidstraße 28, 24103 Kiel

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